Fluoride

Neben Zahnreinigung und Ernährung sind Fluoride die dritte große Säule der Kariesvorbeugung. Fluoride dringen in den Zahnschmelz ein und härten ihn. Dadurch machen sie die Zähne gegenüber der Säure, die von den Bakterien erzeugt wird und die den Schmelz oberflächlich auflöst, unempfindlicher.

Gerade während einer kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzenden Spangen wird zusätzlich zu einer fluoridhaltigen Zahnpaste ein anderes fluoridhaltiges Präparat notwendig, z.B. eine Spüllösung. Diese Spüllösung enthält Fluoride in geringer Stärke und sollte daher täglich nach dem Zähneputzen für eine Minute im Mund hin und her bewegt werden. Oder Sie putzen zusätzlich einmal wöchentlich mit einem fluoridhaltigen Zahn-Gel.

Manchmal reicht alles nicht aus, um Karies und Zahnfleischerkrankungen zu verhindern. Hat der Zahnarzt durch den Speicheltest festgestellt, dass sich besonders viele karieserzeugende Bakterien im Mund und auf den Zähnen befinden, so wird ein Medikament, das diese Bakterien beseitigt, vom Zahnarzt verschrieben. Die Medikamente, die dies gut können, enthalten als Wirkstoff das sogenannte Chlorhexidin, und werden als Spüllösung oder in Gel-Form angewendet.

Das Ziel sind ein kariesfreies Gebiss und ein gesundes Zahnfleisch.

Zuletzt aktualisiert am 10.05.2011 von Martin Mildner.

Zurück