Typisches Bild des beibehaltenen infantilen Schluckens

Der Mund ist offen. Die Zunge liegt vorne zwischen den Zahnreihen. Die Zähne sind zur Einleitung des Schluckens nicht zusammengebissen.

Folge

Durch die ständige Einlagerung der Zunge frontal offener bis zirkulärer offener Biss. Die Zahnreihen stützen sich dabei nur auf den Mahlzähnen ab. Die Zunge verlagert Zähne, wirkt also wie ein falsches kieferorthopädisches Gerät.

Wie kann man das erklären?

Man schluckt in 24 Stunden bis zu 3000-mal. Die Zunge übt dabei jeweils eine Kraft von 1-2 kp aus. Das ergibt 3 – 6 Tonnen ungünstige Krafteinwirkung täglich auf das Zahnsystem. So ist auch zu verstehen, dass die Zunge den Erfolg einer kieferorthopädischen Therapie be– und sogar verhindern kann.

Bei der myofunktionellen Therapie geht es darum hauptsächlich um die Zunge. Es gilt noch immer der Satz: Vorbeugen ist BESSER als Heilen!

Zuletzt aktualisiert am 15.05.2011 von Martin Mildner.

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