Die optimale Nahrungsaufnahme für das Baby erfolgt durch das Stillen.

Für die Entwicklung des Kiefers ist das Stillen entscheidend.

  • Die Zungen-, Lippen- und Gesichtsmuskulatur wird trainiert, was später für das richtige Sprechen wichtig ist
  • Die Entwicklung von Gaumen, Gebiss und Gesicht wird positiv beeinflusst.
  • Die richtige Zungenruhelage wird gefördert, und damit wird das richtige Schlucken angebahnt.


Natürlich sind gestillte Kinder nicht gefeit, eine Schluckstörung zu entwickeln. Die Mütter sollten jedenfalls nicht auf die vorbeugende Maßnahme des Stillens verzichten. Bei Schwierigkeiten können Hebammen, Stillgruppen, die La Leche Liga und viele andere helfen.

Sechs Monate sollte mindestens gestillt werden. Nach sechs Monaten sollte die Nahrungsaufnahme mit Löffel und Tasse (keine Schnabelhäferl) erfolgen.

Kann nicht gestillt werden, darf das Loch im Schnuller nur so groß sein, dass die Flüssigkeit im Sekundentakt tropft.

Ab dem 6. Monat feste Nahrung mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen - nicht nur Süßes anbieten.

Wenn Ihr Kind eine Tendenz zum Daumenlutschen zeigt, soll ihm ein Schnuller angewöhnt werden.

Die Zunge wird sonst durch den Gaumen nach unten auf den Mundboden gedrängt und das Kind gewöhnt sich das Schlucken in dieser Position an. Außerdem entsteht der lutschoffene Biss.

Statistisch gesehen brauchen ca 70 % der Kinder "irgend was", um ihr natürliches Saugbedürfnis zu befriedigen. Daumen, Finger etc. sind hier "gefährlich", weil sehr schwer abzugewöhnen.

Der Schnuller sollte nach 2 - 3 Jahren abgewöhnt werden.

Vom Kieferorthopäde Dr. Pick (www.pickmed.com) wurde ein spezieller Schnuller zur Vermeidung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen entwickelt.

Zuletzt aktualisiert am 15.05.2011 von Martin Mildner.

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